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Spendenaktion 2011


Auch in diesem Jahr unterstützt medDOC® zwei karitative Projekte mit einer Spende. Wir legen Wert darauf, dass die eingesetzten Mittel grundsätzlich als direkte Unterstützung an die hilfsbedürftigen Menschen gelangen und dass der Anteil am Verwaltungsaufwand so gering wie möglich gehalten wird.

Projekt 1: Boru Meda/Äthiopien


Das Hospital von Boru Meda

Das Hospital von Boru Meda liegt ca. 400 km nördlich von Addis Abeba entfernt, in der Wollo Region, nahe der Stadt Dessie. Es wurde vor 46 Jahren von der Sudan Interior Mission gegründet, um die medizinische Behandlung für Leprakranke zu ermöglichen. Später kamen die Behandlung von
Das Hospital von Boru Meda
Das Hospital von Boru Meda
Tuberkulose und Augenerkrankungen dazu. Heute untersteht Boru Meda der äthiopischen Regierung und wird von der DAHW (Deutsche Lepra und Tuberkulosehilfe e. V.) finanziell unterstützt. In der Umgebung von Boru Meda leben mehrere Hundert, früher an Lepra erkrankte Menschen, ein Teil von ihnen mit Behinderungen.
Auf dem Gelände des Hospitals befindet sich ein Kindergarten mit 200 Kindern, daneben erhalten 20 alte und behinderte Menschen soziale und finanzielle Hilfe.
Eine Patienten-Kooperative mit 60 Mitgliedern, die Teppiche herstellt und eine Ölmühle betreibt, wird beratend unterstützt.
medDOC® unterstützt in diesem Jahr die ambulante und stationäre Behandlung von Lepra- und Tuberkulosepatienten in Boru Meda mit einer Spende.


Projekt 2: Nzara/Südsudan


Seit dem 09. Juli 2011 gibt es einen neuen Staat in Afrika: Die Republik Südsudan. Somit ist es nach mehr als 40 Jahren Bürgerkrieg wieder möglich geworden, die medizinische Versorgung der Bevölkerung zu verbessern. Dennoch bleibt die Lage äußerst prekär, weil ein zivilgesellschaftlicher Aufbau in dem neuen Staat bisher kaum zu spüren ist.

Nzara/Südsudan
Nzara/Südsudan
Ein Riesenproblem stellt die Logistik und Infrastruktur des Landes dar. Um zur nächsten Gesundheitsstation zu kommen, müssen Patienten oft weite Wege zurücklegen. Deshalb ist es wichtig, möglichst in allen Zentren Personal zu haben, das sich auch in der Lepra auskennt. In 22 staatlichen Gesundheitszentren hat das DAHW ausgebildete Mitarbeiter, die Lepra diagnostizieren und behandeln können, das ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Das Projekt Nzara

Das Projekt Nzara liegt in Western Equatoria und ist etwa 20 km von Yambio entfernt. Dort wird die Lepraarbeit durch die italienischen Comboni-Schwestern durchgeführt, die wiederum vom DAHW unterstützt werden. Zur Verteilung von Medikamenten, medizinischem Material, Ausbildung von Gesundheitshelfern und zur Deckung der laufenden Kosten wie Verbandsmaterial und Transportkosten werden umfangreiche finanzielle Mittel benötigt.

medDOC® unterstützt mit seiner Spende die DAHW (Deutsche Lepra und Tuberkulosehilfe e. V.) bei diesem Projekt in den Bereichen Logistik und der Durchführung von Aufklärungs- Gesundheitskampagnen.


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